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Die Astrologie und das Erstellen von Horoskopen

Die Astrologie und das Erstellen von Horoskopen

Bei der in unseren Breiten praktizierten klassischen Astrologie handelt es sich um eine uralte Erfahrungslehre, die seit mehreren tausend Jahren existiert.

Durch einen oft fragwürdigen Umgang mit der Thematik hat ihr Ruf in den vergangenen Jahren jedoch ziemlich gelitten. Dabei kann die Astrologie bei sachgerechter Anwendung unter Einbeziehung sämtlicher im Horoskop relevanter Fakten durchaus Hinweise liefern, die unter anderem Rückschlüsse auf Ereignisse oder die Persönlichkeit eines Menschen zulassen.

Geschichte der Astrologie

Über die Geschichte und die Anfänge der Astrologie wird viel spekuliert. So könnte sie bereits 4000 bis 5000 v.Chr. angewandt worden sein. Es wurden alte Tierkreisabbildungen gefunden, die darauf hinweisen. Der Tierkreis mit seiner 360-Grad-Aufteilung soll schon 700 v. Chr. von den Babyloniern erfunden worden und dann ein Jahrhundert später in die bis heute gültigen zwölf Abschnitte unterteilt worden sein.

Im 2. Jahrhundert n.Chr. fasste Ptolemäus die kosmischen Gesetze zusammen. Diese beeinflussen bis heute die Lehre der klassischen Astrologie. Im 15. Jahrhundert soll die Astrologie sogar an den Universitäten gelehrt worden sein. Vor der Jahrhundertwende war sie aber erst einmal wieder für längere Zeit mausetot. Die Menschen ließen sich stattdessen von Wissenschaft und Fortschritt faszinieren.

Erst Ende des 20. Jahrhunderts besann man sich wieder auf die Astrologie. Im zweiten Weltkrieg war sie dann aber auch schon wieder passé und bedeutende Literatur zum Thema fiel dem Krieg zum Opfer.



Das astrologische Weltbild

Das astrologische Weltbild wurde hauptsächlich geprägt durch die Sichtweisen von Ptolemäus, Kopernikus und Kepler. In der alten Astrologie ging man nach Ansicht von Ptolemäus (Astronom des Altertums) ursprünglich davon aus, dass die Erde selbst sich nicht bewegt, Sonne, Mond und Sterne hingegen um die Erde kreisen. Man hatte nach einer Erklärung für die Bewegungen der Gestirne gesucht und glaubte, diese mit dem ptolemäischen System zunächst gefunden zu haben.

Der polnische Astronom Kopernikus erregte 1534 Aufsehen mit seinem Buch „De revolutionibus orbium coelestium libri IV“ und erklärte, dass es nicht die Erde sei, die im Zentrum stehe, sondern die Sonne. Diese neue Erkenntnis wurde durch den deutschen Astronom Kepler später noch ausführlicher begründet und die „Keplerschen Gesetze“ setzten sich durch.



Astrologie heute

Heutzutage ist die Astrologie überall in den Medien anzutreffen und hat viele Gesichter. Kaum jemand kommt um sein Horoskop herum und es wird auch kaum jemanden geben, der die Frage nach seinem Sternzeichen nicht beantworten kann. In den meisten Fällen bleibt der Umgang mit der Astrologie jedoch eher an der Oberfläche und wird auf Massen- und Sternzeichenhoroskope reduziert. Das hat Unterhaltungswert und ist auch völlig in Ordnung, solange alles nicht zu ernst genommen wird. Der lockere Umgang hat jedoch dazu geführt, dass die Astrologie im großen esoterischen Topf gelandet ist, wo sie als ursprünglich ernsthafte Erfahrungslehre eigentlich nichts zu suchen hat.

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