So tickt Ihr Sternzeichen!

Numerologie in der Astrologie

Die Numerologie ist genau so alt wie die Astrologie und hat ihren Ursprung in Mesopotamien sowie in der jüdischen und griechischen Kultur.

Nicht selten nutzen moderne Astrologen das Instrument der Numerologie zur Untermauerung ihrer Aussagen. Bereits C.C. Jung interpretierte Anfang des 20. Jahrhunderts die Zahl als Archetypus einer bewusst gewordenen Ordnung und glaubte, dass jede Zahl sowohl quantitativ als auch qualitativ zu bewerten sei.

Faszination der Zahlen seit Urzeiten

Schon griechische Philosophen waren von Zahlen fasziniert. Pythagoras hielt Zahlen sogar für heilig, aber anders als moderne Mathematiker verband er rationales Denken mit Theologie. Damit hinterließ er in den abendländischen Kulturen ein ganz besonderes Erbe und einen Ansatzpunkt für die Deutung von Zahlen.

Die ältesten Einteilungs- und Zählmarken aber stammen bereits aus der Zeit von 9000-7500 v. Christi und wurden in Afrika gefunden. Diese stimmen mit Aufzeichnungen der Mondphasen überein.



Deutung von Zahlen je nach Kultur

Jede Kultur entwickelte nach und nach ihr ganz eigenes System bei der Deutung von Zahlen. Die bekanntesten dürften wohl das Pythagoreische, das Kabalistische und das I-Ching sein, nicht zu vergessen die Theorien der Maya.

Die holistische Zahl

Ein einfaches Beispiel aus dem Bereich der Numerologie ist das Errechnen der holistischen Zahl. Diese ergibt sich aus der Quersumme aller Ziffern des Geburtsdatums.

Beispiel:
16. Juni 1986 > 16.06.1986
1+6+0+6+1+9+8+6 = 37 > 3+7=10 > 1.
Die holistische Zahl ist somit die 1.

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Bedeutung der neun Grundzahlen

Jeder Grundzahl wird eine bestimmte Qualität nachgesagt, die sich positiv oder negativ auf die Persönlichkeit des Menschen auswirken soll.

Die Zahl 1

Den „1-Menschen“ wird im positiven Sinne Kreativität und Unabhängigkeit nachgesagt. Sie gelten als ehrgeizig und erfinderisch, sind voller Lebenskraft. Negativ wird der 1 gelegentlich eine gewisse Arroganz oder Egoismus ausgelegt.

Die Zahl 2

Die „2-Menschen“ sollen in der Lage sein, ihre Bedürfnisse gut mit ihrem Umfeld abstimmen zu können. Sie gelten als rücksichtsvoll, höflich und romantisch. Negativ wird ihnen Überempfindlichkeit, Unsicherheit und mangelndes Selbstwertgefühl angekreidet.

Die Zahl 3

„3“-Menschen“ sollen lebenslustig, begeisterungsfähig und gesellig sein. Sie gelten als vielseitig, kreativ und sensibel. Im negativen Sinne bringt man die „3er“ mit der Neigung zu Übertreibung und Intoleranz in Verbindung.

Die Zahl 4

„4-Menschen“ gelten als aufrichtige, gradlinige, praktische und stabile Persönlichkeiten. Auf sie ist Verlass. Negativ wird ihnen gern Starrköpfigkeit angekreidet.

Die Zahl 5

Die „5“ liebt ihre Freiheit, gilt als äußerst diszipliniert und scharfsinnig. Für neue Erfahrungen ist sie jederzeit zu haben. Impulsives Handeln und Ungeduld gehört zu den Schattenseiten der „5“.

Die Zahl 6

Ein „6er“ hat ein gutes Bauchgefühl und ist ein Familienmensch. Er hat Sinn für ein schönes Zuhause und Freunde vertrauen ihm. Im negativen Sinne mischt er sich gern in die Angelegenheiten anderer und gilt als chronisch unzufrieden.

Die Zahl 7

Ehrlichkeit, Kraft und Einfallsreichtum sollen einer „7“ zu eigen sein. Sie sind die geborenen Perfektionisten, handeln präzise und gut überlegt. Eine „7“ hat Methode. Negativ ausgelegt werden könnte ihr Kritiksucht oder auch eine gewisse Herzlosigkeit.

Die Zahl 8

Eine „8“ hat feste Überzeugungen, ist motiviert und fest entschlossen. Meistens steht sie materiell gut da. Problematisch sind ihre Dominanz und ihre Intoleranz.

Die Zahl 9

Die „9“ ist tolerant, geduldig und sensibel. Ihr sagt man auch „das gewisse Etwas“ nach. Sie gilt als charismatisch und anziehend. Im negativen Sinne wirkt sie dagegen zuweilen eher nervös oder auch selbstsüchtig.