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Esoterische Rituale und Ritualmagie

Die Ritualmagie ist ein Teilbereich der Esoterik, auf die viele Menschen in verzweifelten Lebenslagen zurückgreifen, um sich starke Wünsche zu erfüllen oder etwas im eigenen Leben zu verändern, das sie stört. Ist der Glaube an das Ritual stark genug, kann der Wunsch des Menschen durchaus in Erfüllung gehen. Wünschen sollte man mit Bedacht – denn alles, was man sich wünscht, kann wahr werden.

Die Ritualmagie hat keinen einheitlichen Ursprung. Der Begriff, den die Esoterik darunter versteht, ist vielmehr ein Sammelsurium an unterschiedlichen Ritualen aus allen Kulturen der Welt. Rituale stammen dabei meist aus Naturreligionen wie der keltischen Mythologie, der nordischen Welt, aber auch aus dem Wissensschatz indianischer Stämme des amerikanischen Kontinents. Bekannt sind aber auch Voodoo-Rituale, die weniger auf die Verbundenheit mit der Natur setzen. Je nachdem, welche Kultur das Ritual beeinflusst hat, gestaltet es sich unterschiedlich.



Zu Beginn eines jeden Rituals wird ein Schutzkreis gezogen. Die Ritualmagie beschwört Kräfte herauf, die dem Menschen nicht nur nützen, sondern auch schaden können – denn es kommen nicht nur die, die tatsächlich gerufen werden. Der Schutzkreis soll den Menschen, der den Zauber wirkt, vor Einflüssen schützen, denen er nicht ausgesetzt sein will. Ziehen kann man ihn auf verschiedene Weise: Auch das hängt mit der kulturellen Herkunft des Rituals zusammen.

Bei manchen Ritualen geht es darum, ein Opfer zu bringen, damit ein Wunsch in Erfüllung geht. Gemeint sind damit harmlose Opfer, da solche Rituale häufig aus Naturreligionen stammen und ein entsprechendes Verständnis des Opfers haben. In keltisch oder nordisch geprägten Ritualen wird beispielsweise den Wesen der Natur etwas geopfert, das sie brauchen können, um im Gegenzug etwas von ihnen zu erhalten. Natürliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse oder Körner sind ein klassisches Beispiel.

Andere Rituale setzen sich zum Ziel, einen Gegenstand zu weihen. Afrikanische Sklaven brachten die Tradition der Mojos mit nach Amerika, von wo aus sie sich über die ganze Welt verbreitete. Mojos sind Glücksbringer in Form von Stoffbeuteln, die mit verschiedenen natürlichen Substanzen gefüllt und mit einem Hoodoo-Zauber geweiht werden. Bekannt sind Weihrituale auch anderen Kulturen – die entstandenen Gegenstände gelten danach entweder als Glück bringende Amulette oder schützen vor ungewollten negativen Einflüssen.