So tickt Ihr Sternzeichen!

Tarotkarten und Tarot legen

Wer früh morgens in den Horoskopen zuallererst nach seinem Sternzeichen schaut um zu schauen was der Tag so bringt, für den wäre wohl auch Tarot eine Erfahrung wert. Tarot – das ist nicht nur ein Kartenspiel. Diese Kunst des Kartenlegens liefert ähnlich wie die Astrologie Antworten. Egal ob Fragen emotionaler, beruflicher oder gesundheitlicher Art.

Der Name Tarot stammt aus dem Französischen. Unser heutiges Tarot reicht bis in die Antike zurück. Die Symbole wurzeln in die ägyptische und mesopotamische Mythologie. Zum Ende des Mittelalters hin begann sich Tarot auch in Europa auszuweiten. Dorthin wurde es von Zigeunern und Kreuzfahrern gebracht. Die Symbole stehen für das enge Netzwerk des Schicksals. Die Bedeutung der einzelnen Symbole bildete sich im Laufe der Jahrhunderte heraus.

Ein Spiel hat 78 Blatt. Diese werden in 56 Karten des kleinen und 22 Karten des großen Arkana aufgeteilt. Die des großen Arkana sind die aussagekräftigsten und stärksten Karten des Tarot. Jede Karte ziert ein individuelles charakteristisches Symbol. Die anderen 56 Karten bilden vier Gruppen: die Münzen, Stäbe, Kelche und Schwerter. Diese Farben werden jeweils den Elementen Erde, Feuer, Wasser und Luft zugeordnet. Jede Gruppe enthält eine Königin, einen König, einen Prinzen und einen Buben.



Tarot in den verschiedensten Kulturen

Es gibt viele verschiedene Tarot-Decks. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Spiritualität, Esoterik, Kultur und Philosophie. Der angenommene ägyptische Ursprung des Tarot hat dafür gesorgt, dass es viele „ägyptische“ Decks gibt. Viele Decks beziehen sich allerdings nicht nur auf eine Kultur.

So zum Beispiel das Haindl-Tarot, das alt-ägyptische, indianische, indische und europäische Familien dieser Kulturen darstellt. Es gibt auch Decks, die sich auf Werke von herausragenden Künstlern in ihrer Darstellung beziehen. So gibt es ein Dürer-Tarot, ein Shakespeare-Tarot, ein Brueghel-Tarot und ein William-Blake Tarot. Des Weiteren gibt es auch thematische Decks wie Vampir-Tarot und Baseball-Tarot.

Es gibt zwei verschiedene Erklärungsmodelle warum Tarot für die Beantwortung einer Frage relevant ist. Da gibt es zum einen die esoterisch-spirituelle Erklärung. Diese stützt sich auf den Begriff Sychronizität, der von Carl Gustav Jung geprägt wurde. Dieser bezeichnet das zeitnahe oder gleichzeitige Auftreten zweier Ereignisse. Diese stehen in einem sinnvollen, aber nicht kausalen Zusammenhang. Es bestehen also Parallelen zwischen den Ereignissen im Leben des Fragenden und der Legung selbst.

Zum anderen gibt es die psychologische Erklärung. Sie sieht im Tarot lediglich einen Spiegel innerer und äußerer Prozesse. Das Tarotbild wird hier als Sinnbild zur eigenen Situation erlebt. Tarot wird zum Spiegel des eigenen Selbst.




Schreiben Sie einen Kommentar zu "Tarotkarten und Tarot legen"

Passt das Horoskop zu Ihrer Wesensart? Lassen Sie es uns wissen!

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.*

*