Die Sternzeichen aus dem Indianischen Horoskop

Indianisches Horoskop

Das Indianische Horoskop bezieht sich auf die indianische Lebensphilosophie, die die Einbindung des Menschen in das kosmische Geschehen mit allen Phänomenen als völlig normal betrachtet. Mutter Erde gebührt Respekt und das führt die Indianer zum tiefen Respekt vor der Natur und dem Leben. So denken sie mit dem Herzen im Gegensatz zu den „Weißen“, die das mit dem Kopf tun. Medizin bedeutet für die Indianer die Medizin der Erde, eine Kraft die sowohl im Universum als auch in den Menschen steckt. Der Geist durchdringt die gesamte Natur und die Indianer betrachten deshalb die Natur als heilig. Indianische Schamanen sehen die Verwandtschaft der Kräfte der Natur mit dem Menschen und wer in einer bestimmten Jahreszeit geboren wird, steht in enger Verbindung mit den jeweiligen Kräften dieser Jahreszeit. Damit sind bestimmte Fähigkeiten und Stärken verbunden. Das ist die Grundlage der Indianischen Astrologie.



Im Medizinrad wird das Gleichgewicht der Kräfte der Natur dargestellt, in denen sich der Kosmos und damit auch der Mensch befindet. Auf diesem Rad baut die indianische Erdmedizin auf. Im äußeren Rad sind 12 Geburtszeiten dargestellt, jede Geburtszeit steht in Verbindung zu einem Tiersymbol, einem Baum und einem Stein sowie einer Farbe. Damit sind 12 Persönlichkeitstypen charakterisiert. Die Jahreszeiten stehen für die Entwicklungsphasen der Menschen. Der Frühling entspricht der Kindheit. Der Sommer dem Wachstum der Jugend, der Herbst für die Erfüllung und der Winter für die Ansammlung von Weisheit. Jede der Jahreszeiten ist in 3 Teile unterteilt. So entstehen 12 Abschnitte.

Die vier Himmelsrichtungen und die vier Elemente spielen ebenso eine Rolle beim Indianischen Horoskop wie die Mondphasen. Die Entsprechung beim Indianischen Horoskop zu unseren 12 Tierkreiszeichen aus dem westlichen Horoskop lauten wie folgt: Der Falke entspricht dem Widder, der Biber dem Stier, der Hirsch dem Zwilling, der Specht dem Krebs, der Lachs dem Löwen, der Braunbär der Jungfrau, die Krähe der Waage, die Schlange dem Skorpion, die Eule dem Schützen, die Gans dem Steinbock, der Otter dem Wassermann und der Wolf den Fischen.

Auch der Richtungstotem spielt eine Rolle in der Erdmedizin. So entspricht der Osten dem Frühling, der Süden dem Sommer, der Westen dem Herbst und der Norden dem Winter. Der Frühling steht auch für den Morgen und für das Licht, der Sommer für den Nachmittag und für das Wachstum, der Herbst für den Abend und für die Transformation und der Winter für die Nacht und für den Geist. Die Elemente Luft, Erde, Feuer, Wasser zeigen auf die Aktivitätsformen der einzelnen Zeichen.



Erfahren Sie mehr über das Indianische Horoskop

Das Natur-Horoskop: Die Weisheit der Indianer und Schamanen
von Kenneth Meadows FISCHER Taschenbuch

Taschenbuch, 416 Seiten

ISBN: 3596173523

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Kommentare zu "Indianisches Horoskop"

Einfach toll, sich bei den Indianern so klar wieder zu finden. Ich hatte lange überlegt, wie die vielen verschiedenen Indianer-Stämme, die sich ja völlig unabhängig voneinander entwickelt haben, zu vollkommen identischen Horoskop-Ergebnissen kamen. Wen das interessiert, hier: http://www.indianisches-horoskop.org .. Sie hatten ein ungemein intuitives Verständnis der Natur, mit einem alles durchdringenden Geist. Die beobachtbaren, gleichen Verhaltensweisen von Personen, die in bestimmten Jahresabschnitten geboren sind, waren dann leicht erklärbar. Ich hoffe wir heutigen Menschen kommen irgendwann wieder dort hin zurück…
Liebe Grüße
Leni

Super

Wer die Elemente für unverzichtbar hält sollte sich hier einlesen! Für mich ist das indianische Horoskop das Beste!

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