Keltisches Horoskop

Das Keltische Horoskop, auch gerne Baumhoroskop genannt, erfreut sich seit einigen Jahren einer immer größeren Beliebtheit unter Anhängern der Astrologie. Den eher modernen Charakter dieses Horoskops und seine Entstehungsgeschichte ist dabei den meisten Anhängern gar nicht bewusst, weshalb in Fachkreisen das keltische Baumhoroskop bei weitem nicht so etabliert ist wie andere Sternzeichen oder Horoskope.

Trotz seines antik wirkenden Namens gibt es bis heute keinerlei verlässlichen Quellen, dass der Stamm der Kelten das keltische Baumhoroskop kannte oder angewendet hat. Selbst durch das Mittelalter bis in die frühe Neuzeit lassen sich keine verlässlichen Quellen darüber finden, ob und in welcher Weise die keltische Bevölkerung, die über viele Jahrhunderte hinweg heidnisch war, mit Horoskopen gearbeitet hatte und dabei Bäume als Sternzeichen heranzogen.



Als Ursprung des Keltischen Baumhoroskops gilt dieser Tage vielmehr der britische Autor und Dichter Robert Graves, in dessen Roman „Die weiße Göttin“ erstmals das keltische Baumhoroskop auftauchte. Die Bezeichnung Baumhoroskop, die sich längst etabliert hat, ist dabei allerdings auch nicht ganz stimmig, da bei Graves zwar eine Reihe von Sternzeichen den alten, keltischen Bezeichnungen für verschiedene Baumarten entsprachen, jedoch eine Reihe weiterer Sternzeichen des Horoskops andere Bedeutungen besaßen. Die Darstellung des Keltischen Horoskops basiert dabei auf den alten, sogenannten Ogam-Zeichen, die in den ersten Jahrhunderten nach Christus nachweislich von den Kelten als Schriftzeichen verwendet wurden und von Historikern längst lesbar sind. Auf diese Weise lassen sich sämtliche Ogame heutzutage einfach Übersetzung, wobei einige Bezeichnungen für Bäume stehen.

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von Maria Leondin Tosa

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In den deutschsprachigen Raum kam das Keltische Baumhoroskop durch einzelne Bücher und Publikationen im Laufe der Achtziger Jahre. In den meisten Fällen wurde hierbei jedoch das Horoskop als ein sehr traditionelles Horoskop dargestellt und mit teilweise gefälschten Dokumenten in seiner großen Historie bestätigt. Dies sind vor allem Gründe gewesen, warum das Keltische Baumhoroskop in der Gesellschaft und auch in Fachkreisen zunächst nur eine geringe Anerkennung erhielt. Zwei Jahrzehnte später ist es jedoch nicht mehr als dem Reigen der verschiedenen Sternzeichen-Systeme fortzudenken und findet auch auf dem Festland Europas eine immer größere Zahl von Anhängern. So lassen sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Städten verschiedener Nachbarländer Baumkreise finden, die dem Keltischen Baumhoroskop nachempfunden sind und nach der Anleitung von Graves dort die Landschaft schmücken. Gerade diese optisch ansprechende und natürliche Form des Horoskops ist für viele Freunde der Astrologie interessant, weshalb das Horoskop gerade als sehr greifbar und naturnahe empfunden wird. Die Vorhersagekraft, die den einzelnen Baumtypen im Horoskop zu Grunde liegt, ist dabei jedoch eher gering und steht so hinter den gewöhnlichen Sternzeichen etwas zurück.



Kommentare zu "Keltisches Horoskop"

Mich interessieren nur Baumhoroskope, oder wie es Menschen die mit der Astrologie und dem inneren Auge nicht so verbunden sind auch keltische Horoskope nennen!

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