Wählen Sie Ihr kostenloses Horoskop

Bio-Wetter – Was ist das?

Die Aussagekraft von Horoskopen wird oft mit einer Wetterkarte verglichen. So zeigt ein Horoskop die möglichen Tendenzen in die eine oder andere Richtung des Horoskopträgers auf, während die Wetterkarte Hinweise darauf geben kann, ob es kalt oder warm wird, ob Sonne, Regen, Wind oder Sturm im Anmarsch sind. Vergleicht man nun das sogenannte Biowetter mit einem Horoskop, dann wird der Wetterfühlige zu dem Schluss kommen, dass der Wetterumschwung schuld ist an seiner schlechten Verfassung. Ein anderer ist vielleicht davon überzeugt, dass seine Niedergeschlagenheit und Migräne mit den schlechten Transiten in seinem persönlichen Horoskop zu tun haben.



Wetterfühlig – Ist das Biowetter schuld oder gar das Horoskop?

Ob es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen dem Biowetter und dem Wohlbefinden gibt, darüber scheiden sich die Geister.
Viele Menschen sind fest davon überzeugt, dass sich ein Wetterwechsel negativ auf ihre Gesundheit auswirkt. Andere halten das für ausgemachten Unsinn. Ähnlich verhält es sich mit dem Horoskop. Der eine schwört darauf, dass die „schlechten“ Konstellationen gerade schuld sind am persönlichen Dilemma, der andere mag das als Aberglaube oder Blödsinn abtun. So scheint es, dass alles auch immer etwas damit zu tun hat, ob man an etwas glaubt oder eben nicht.

Wetterfühligkeit ist kein Zeichen von Krankheit

Die Reaktion eines Lebewesens auf das Wetter ist zunächst einmal vollkommen normal und die natürlichste Sache der Welt.
Wären wir nicht „wetterfühlig“, wie könnten wir dann wissen, dass wir uns bei Kälte warme und bei Hitze leichte Kleidung wählen müssen? Jeder gesunde Mensch hat somit ein natürliches Gespür für das Wetter und reagiert entsprechend darauf. Das ist kein Zeichen von Krankheit, sondern eine angeborene und damit gesunde Reaktion. Kritisch wird es allerdings dann, wenn jemand anfängt, für jeden Kopfschmerz, für jede schlechte Laune, für jedes Ziehen in den Knochen gleich dem Wetter die Schuld zu geben. Wetterfühlige Menschen reagieren nicht selten mit Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen und Schlafstörungen auf einen ungünstigen Wetterwechsel. Astrologie-Anhänger werden dagegen weniger dem Bio-Wetter als dem Vollmond oder eben den ungünstigen Transiten im Horoskop die Schuld für ihre Schlafstörungen in die Schuhe schieben. Fakt ist, dass sich selbst wissenschaftliche Experten über das Phänomen Wetterfühligkeit und den Einfluss des Biowetters auf das Wohlbefinden des Menschen immer noch nicht einig sind.

Biowetter ist Dauerthema

Es gibt kaum einen Tag, an dem nicht jeder mindestens einmal über das Wetter redet. Das Wetter ist ein Dauerbrenner und bereichert jeden Smalltalk. Die Wetteraussichten sind ein wiederkehrendes Tagesthema und auch der Einfluss des Biowetters hat sich in vielen Köpfen eingebrannt.
Bereits Goethe soll ein Beobachter der Temperaturen gewesen sein und die Wetterlage stets im Blick gehabt haben. So soll er beispielsweise davon überzeugt gewesen sein, bei einem niedrigen Luftdruck schlechter arbeiten zu können. Zitat von Goethe: „Gerade die feinsten Köpfe leiden am meisten unter schädlichen Wirkungen der Luft.“

Biowetter und die Wetterfühligkeit einfach überlisten

Wer unter dem Phänomen der Wetterfühligkeit leidet, sollte durch entsprechendes Training einfach einmal versuchen, dem „schlechten“ Bio-Wetter ein Schnippchen zu schlagen.
Manchmal reicht es sicher schon aus, sich nicht im Haus zu verkriechen und den Wehwehchen zu viel Aufmerksamkeit zu schenken, sondern stattdessen bei jedem Wetter nach draußen zu gehen. Frische Luft bei Wind und Wetter kann Wunder wirken, frei nach dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter. Es gibt nur falsche Kleidung. Ausdauersport, Wechselduschen und Saunabesuche können ebenfalls hilfreich sein, um dem Körper bei der Anpassungsfähigkeit an die wechselnden Wetterlagen auf die Sprünge zu helfen.