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Die Kraft der Gedanken

Dass sowohl positive als auch negative Gedanken unser Verhalten und unsere Gefühle günstig oder eben auch ungünstig beeinflussen können, ist ja schon lange kein Geheimnis mehr. Wer zu viel grübelt macht sich das Leben unnötig schwer. Wem es hingegen gelingt, negative und dunkle Gedanken in eine positive Richtung zu lenken, hat es wesentlich leichter. Doch ist es tatsächlich so, dass das Nachdenken über Probleme und düstere Gedanken uns am Glück hindern? Dieser Frage wollen wir nachgehen.



Die Qualität unserer Gedanken hat immer auch mit Glück zu tun

Kraft der Gedanken WolkeDie Behauptung, dass zu viele „schlechte“ Gedanken die Ursache für Probleme sind und nur positives Denken glücklich macht, mag zunächst einmal wie eine Provokation klingen. Ganz so einfach ist es sicherlich auch nicht. Aber: Schon in der Bibel kann man viel über die Freude am Leben lesen, was man mit einer positiven Einstellung sogar als Grund unseres Daseins interpretieren könnte. Schon der griechische Philosoph Epikur teilte unsere Gedanken und Handlungen in solche, die positive Gefühle fördern und in andere, die Schmerz und Leid verursachen. Jeder von uns hat Wünsche, mit deren Verwirklichung er den Begriff Glück verbindet. Positives Denken und die genaue Formulierung unserer Wünsche kann viel bewirken.

Der römische Philosoph Marc Aurel erkannte in seinen „Selbstbetrachtungen“: Zitat „Alles ist wie durch ein heiliges Band miteinander verflochten.“ Damit waren nicht nur die Handlungen eines Menschen, sondern auch seine Gedanken gemeint, die ganz bestimmte Auswirkungen haben. Zitat: „Alles was ich tue, aber auch das, was ich unterlasse, hat Auswirkungen aufs Ganze und damit auch auf mich selbst.“

 
Kraft der Gedanken Wolke wegAuch Aristoteles wies darauf hin, dass ein gelingendes Leben sich nicht nur durch angenehme und positive Empfindungen auszeichnet, sondern dass es darauf ankommt, wie wir mit Schwierigkeiten und Problemen umgehen. Ob wir Herausforderungen zuversichtlich und hoffnungsvoll begegnen oder uns von ihnen entmutigen und damit schwächen lassen, das trägt ganz entscheidend zu unserem persönlichen Lebensglück bei.

Fazit: Es liegt immer noch an uns selbst, ob wir schlechten Gedanken die Macht geben wollen, uns nach unten zu ziehen. Wer sich ganz bewusst auch für die kleinen Freuden des Lebens öffnet, bei dem haben dunkle Gedanken von vornherein schlechte Karten. Schon der Gesang eines Vogels oder die Wahrnehmung einer kleinen blühenden Blume am Wegesrand kann uns dabei helfen, einmal innezuhalten und den Schalter von dunkel auf hell umzustellen. Jeder hat die Möglichkeit, die Kraft seiner Gedanken in eine freudvolle Richtung zu lenken.



Positive Gedanken und Freude kann man nicht kaufen, aber lernen

Ob eine negative Lebenseinstellung verbunden mit dunklen Gedanken oder im entgegengesetzten Fall eine grundlegend positive Einstellung bereits in unseren Genen vorprogrammiert ist, mit unserer Erziehung zu tun hat oder einfach nur auf schlechten bzw. guten Erfahrungen beruht, darüber mag man sicher streiten. Fest steht aber, dass jeder psychisch gesunde Mensch die Möglichkeit hat, sich um mehr Lebensfreude und damit auch um das persönliche Glück selbst zu kümmern.

Wie heißt es doch so schön? Übung macht den Meister. Oder: Jeder ist seines Glückes Schmied. Das trifft auch für das Training unserer Gedankenkraft zu. Nehmen wir uns hierbei einfach die Worte von Wolfgang Johann von Goethe zu Herzen: Zitat „Überall findet sich etwas zum Freuen, Lernen und Tun“. Wer wirklich vor hat, sich mit der Kraft seiner Gedanken auseinander zu setzen und diese zu nutzen, der findet auf dem Buchmarkt jede Menge Literatur, die ihn dabei unterstützen kann, seinen persönlichen Weg zu finden und zu gehen.